THOMAS ANDREAS BECK

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11/12/2011

Die größte Kraft ist das Ja zur Verletzung

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Der Wille, der ist genauso wichtig wie keinen Zweifel zu haben. Zweifelsfrei dazustehen. Ich hab noch nie einen Apfelbaum getroffen, der zweifelt, ob er ein Apfelbaum sein soll. Geht mir übrigens mit den Rehen und Ameisen im Wald gleich. Diese Entfaltung in die größte Kraft ist keine Frage. Sie darf keine Frage sein. Es ist diese Präsenz im Jetzt. Ja zu dem, was da und möglich ist. Sobald ich zweifle, bin ich schon draußen aus der Kraft und sobald ich etwas sein will, bin ich auch draußen aus meiner Kraft. Wenn ich jemand anderen gefallen will, bin ich schon draußen aus der größten Kraft. Und mit der größten Kraft meine ich nicht die Messbarkeit, wow fünf Meter ist der Baum gross geworden, nein, ich meine mit der Größe das, was sich im Augenblick zeigen will. Da gehören aber auch die Verletzungen mit hinein. Die größte Kraft ist das Ja zur Verletzung. Dieses »ich zweifle nicht an mir«, selbst, wenn ich verletzt bin und daherkomme wie eine Havarie. Wenn mir der Wind einen Ast heruntergerissen hat, dann zweifle ich nicht an mir. Und wenn mir der Wind viel zu früh die Äpfel herunter gerissen hat, dann zweifle ich auch nicht. Dann gehe ich einfach weiter und schaue, was das Bestmögliche in dieser Situation ist.
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Auszug aus Interview zu meinem Buch »Alles in die grösste Kraft« - fertig bis Frühjahr 2012

Dezember 11, 2011 in Führung, utopische Realisierungen, Wirtschaft der Freude | Permalink

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